Coaching

"Coaching macht Spass, weil es dir Dinge bewusst macht, die dich weiterbringen und dir Kraft und Motivation verleihen. Du wächst über dich hinaus und gewinnst den Respekt deines Hundes."

Melinda Wirth

 

Für wen eignet sich FindHundGlück?

FindHundGlück eignet sich für Hundehalter*innen,

  • die im Hundetraining nicht mehr weiterkommen und erkannt haben, dass es nicht um den Hund, sondern um sie selbst geht

  • die an sich selbst arbeiten möchten, um eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung aufzubauen und ihren Hund wirksamer zu erziehen und zu führen

  • bei denen persönliche Themen aufkommen, die sich ungünstig auf die Mensch-Hund- Beziehung auswirken

  • bei denen es wegen dem Hund zu einem Konflikt gekommen ist

  • die im Zusammenhang mit dem Hund schwere Entscheidungen treffen müssen

  • die beim Abschied von ihrem geliebten Hund oder bei der Trauerbewältigung Unterstützung suchen

Was ist FindHundGlück?

FindHundGlück unterstützt Hundehalter*innen wirksam in Form eines Coachings.

Was ist Coaching? Coaching ist ein professionell begleiteter Reflexionsprozess, der dich zur Lösung deines Themas oder zu deinem erwünschten Ziel führt.

 

Reflexion bedeutet, eine Sache näher zu beleuchten, um daraus wertvolle Erkenntnisse und zielführende Lösungen zu gewinnen.

COACHING

Reflexion

Du reflektierst dich, deinen Hund und die Mensch-Hund-Beziehung.

Erkenntnis

Du erkennst Fehlendes, Hinderliches und Nützliches.

Motivation

Du entwickelst einen Lösungsweg, der für dich stimmt.

Lösung

Du fügst Fehlendes ein, beseitigst Hinderliches und aktivierst Nützliches.

Warum professionell begleitet? Weil Selbstreflexion ihre Grenzen hat. Wir denken in unseren gewohnten Mustern. Aber wie Einstein schon sagte: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." Beispiel: ein Hundehalter ist überzeugt davon, dass er nichts auf die Reihe bringt. Diese Überzeugung wird ihn bei der Lösung seines Problems blockieren. Er wird sein volles Potenzial nicht ausschöpfen können.

Durch eine professionelle Begleitung werden diese Grenzen überwunden und wir erhalten erstaunliche und beflügelnde Sichtweisen auf unser Problem. Es entstehen Lösungen, die wir zuvor gar nicht in Erwägung gezogen haben.

Was hat Reflexion mit Hundehaltung zu tun? Sehr viel!

Durch Reflexion lernen wir uns selbst besser kennen und erkennen, wie wir auf unseren Hund wirken.

Wir erkennen hinderliche Einstellungen und Verhaltensweisen, entdecken unser wahres Potenzial und können zielführende Lösungen entwickeln. 

Wir erkennen unsere Bedürfnisse und die Bedürfnisse unseres geliebten Hundes.

Wir treffen bessere Entscheidungen und finden Wege, um die Bedürfnisse zu erfüllen, ohne dass eine Seite zu kurz kommt.

Wir entwickeln Sichtweisen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die uns weiterbringen und die sowohl beim Hund als auch bei uns für echtes Wohlbefinden sorgen.

Wir lösen Konflikte und finden einen friedvollen Umgang mit unveränderlichen und unabwendbaren Situationen. 

Weshalb ist Coaching im Umgang mit dem Hund nützlich?

 

Wir beeinflussen das Wohlbefinden und Verhalten unseres Hundes nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst 

 

  • über unsere Gefühle

  • über unsere Bedürfnisse

  • über unsere Einstellungen und Überzeugungen

  • über unsere sogenannten "Soft skills" (persönliche Fähigkeiten)

Durch das Coaching können wir uns dieser Faktoren bewusst werden und mehr Einfluss gewinnen.

 

Gefühle

Wir wissen, dass die sensiblen Hunde unsere Gefühle unmittelbar und ungefiltert wahrnehmen und dass sich unsere Gefühle auf den Hund übertragen können. Unsere Gefühle schlagen sich in unserer Körpersprache nieder und beeinflussen unser Verhalten.

Unsere Gefühle werden mehrheitlich von drei Faktoren beeinflusst: von unserer Wahrnehmung, von unseren Bewältigungsstrategien und von unseren Bedürfnissen. Interpretieren wir Situationen oder Ereignisse als bedrohlich, können wir sie nicht bewältigen und werden unsere Bedürfnisse nicht erfüllt, entstehen unangenehme Gefühle.

 

Es kann sich dabei um Situationen und Ereignisse aus unserem alltäglichen Leben (z. B. Stress im Beruf, Lebenskrise, Konflikt, Trennung vom Partner) oder in Verbindung mit dem Hund handeln (z. B. Hund hört nicht auf uns, Hund wird gebissen, Hund ist unheilbar krank).

 

Wenn wir uns bewusst werden, was bei uns unangenehme Gefühle auslöst, können wir Einfluss darauf nehmen. Wir können beeinflussen, wie wir über eine bestimmte Situation denken, wir können unsere Bewältigungsstrategien anpassen oder erweitern und wir können dafür sorgen, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden.

Bedürfnisse

 

Alles, was wir tun, tun wir, um bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen. Die Bedürfnisse, die hinter unserem Verhalten stehen, sind uns meist nicht bewusst. Oft übertragen wir unbewusst unsere eigenen Bedürfnisse auf den Hund. Wer seinem Hund keine Grenzen setzt, hat oft selbst das Bedürfnis nach Freiheit und Selbstbestimmung. Holen wir uns einen imposanten Hund ins Leben, weil wir Sicherheit brauchen, kann es sein, dass das hündische Bedürfnis nach Sicherheit zu kurz kommt.

 

Was wir brauchen, ist nicht immer das, was der Hund braucht. Wenn wir Dinge von unseren Hunden verlangen, die ihren eigenen Bedürfnissen entgegenstehen, überfordern wir sie in ihrer sonst schon bewundernswerten Anpassungsfähigkeit. 

Einstellungen und Überzeugungen

Einstellungen und Überzeugungen beeinflussen unser Verhalten uns, dem Hund und anderen Menschen gegenüber und bestimmen unsere innere Haltung, die nach aussen auf den Hund wirkt.

 

Sie stellen dann ein Problem dar, wenn sie zu einer Haltung oder zu Verhaltensweisen führen, die uns oder dem Hund nicht guttun. Sie sind meist tief in uns verankert und aus einem bestimmten Grund entstanden. Sie können nicht einfach so weggewischt werden. Es braucht dazu eine vertiefte Arbeit wie beispielsweise ein Coaching.

 

Beispiele von hinderlichen Einstellungen und Überzeugungen sind: "Ich bin nicht gut genug.", "Erziehung ist nicht wichtig.", "Regeln und Gesetze sind doof.", "Ich muss alles perfekt machen.", "Ich bin mir nicht so wichtig.", "Ich lebe nur für meinen Hund.", "Wenn ich meinem Hund etwas verbiete, liebt er mich nicht mehr.", Mein Hund kann gut auf sich selbst aufpassen.", "Ich vermeide Hundebegegnungen, weil dann nichts Schlimmes passieren kann.", "Mein Hund ist das Problem."

 

"Soft skills"

Persönliche Fähigkeiten sind im Umgang mit uns selbst, mit unserem Leben und mit dem Hund von unschätzbarem Wert. Dazu zählen Dinge wie Empathie (Einfühlungsvermögen), Achtsamkeit, Flexibilität, Lernfähigkeit, Geduld, Durchsetzungsvermögen, Kritikfähigkeit, Frustrationstoleranz, Fürsorge, Beziehungs- und Bindungsfähigkeit, Resilienz (Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit), Verantwortungsübernahme, Souveränität, Authentizität, Stresskompetenz, Konfliktkompetenz, Entscheidungsfähigkeit und Reflexionsfähigkeit.

 

Diese Fähigkeiten lassen sich entwickeln, wenn wir uns bewusst werden, was wir brauchen und was unser Hund braucht und wenn wir unsere hinderlichen Einstellungen und Überzeugungen auflösen.

All die genannten Dinge entscheiden beispielsweise darüber, welchen Hund wir in unser Leben holen, ob wir uns über Hunde informieren, ob wir ihre Bedürfnisse achten, welche Funktion und Bedeutung der Hund in unserem Leben hat, wie wir mit unserem Hund kommunizieren, ob und wie wir ihn erziehen, wie wir die Beziehung zu ihm gestalten, wie wir seine Reaktionen bewerten und wie wir mit Herausforderungen und Misserfolgen umgehen. Sie beeinflussen unsere Führungsqualitäten und entscheiden darüber, ob sich der Hund uns anvertraut und uns als Leitperson respektiert.

 

Und letzten Endes beeinflussen sie unser Wohlbefinden und das Wohlbefinden unseres Hundes.

Meine Haltung als Coach

 

Ich orientiere meine Tätigkeit an einem liebevollen Menschenbild und an menschlich-ethischen Werten. Ich behandle dich, wie alle meine KlientInnen, in voller Würde, als freien und gleichwertigen Menschen.

 

Ich empfehle meine Dienste nur dann, wenn ich erwarte, dass meine Tätigkeit Vorteile für dich bringt.

 

Selbstbestimmung, Freiwilligkeit, Respekt, Vertrauen und Diskretion bilden für mich die Basis der Zusammenarbeit.

Als Coach begleite und unterstütze ich dich respektvoll, wertschätzend, empathisch und frei von jeglicher Wertung mit geeigneten Coaching-Methoden, dich und deine Situation zu reflektieren, ein motivierendes Ziel zu definieren und für die Lösung deines Themas Ressourcen zu entdecken, hilfreiche Kompetenzen zu entwickeln und bei Bedarf Blockaden aufzulösen.

 

Coaching beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Alle mir zur Verfügung stehenden Coaching-Methoden setze ich zu deinem grösstmöglichen Nutzen ein.

Ich bin authentisch, integer und kongruent und stelle dein Wohl in den Vordergrund. Ich begegne dir auf Augenhöhe und achte deine Grenzen und Werte.

 

Ich habe sowohl bezüglich meiner Interventionen als auch bezüglich deines Veränderungsprozesses eine positive Erwartungshaltung. Ich befinde mich ein Leben lang in einem kontinuierlichen Selbstprozess. Ich reflektiere regelmässig die Prozesse in meinen Coachings, nehme Erfolge und Erkenntnisse wahr und erweitere meine Qualifikationen.

 

Ich verfüge über ein fundiertes Fachwissen und bilde mich regelmässig weiter. Ich verfüge über ein Repertoire an Coaching-Methoden, die ich passend zu dir und deiner Situation auswählen und verantwortungsvoll anwenden kann.

Ort des Coachings

 

Das Coaching findet an der alten Dorfemerstrasse 4 in 8444 Henggart in einem schönen Riegelhaus von CoWorking Wyland statt. Henggart ist ein charmantes, ländliches Dorf im Zürcher Weinland.

 

Henggart verfügt über einen eigenen Autobahnanschluss (Autobahnverbindung A4, Winterthur – Schaffhausen). Es besteht die Möglichkeit, vor dem Haus zu parkieren. Henggart ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug und Bus) gut erschlossen. Das Gebäude kann vom Bahnhof Henggart aus bequem zu Fuss in wenigen Minuten erreicht werden. 

Grenzen/Abgrenzungen im Coaching

  • Coaching kann nur diejenigen Bereiche verändern, die du selbst beeinflussen kannst.

  • Coaching wirkt nicht, wenn du unter Zwang stehst oder das Coaching fremdbestimmt ist.

  • Coaching richtet sich an psychisch gesunde Menschen, die Ziele und Lösungen suchen und die ihr Potenzial entfalten und sich weiterentwickeln möchten.

  • Coaching richtet sich an Menschen, die in der Lage sind, eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst zu denken und zu handeln.

 

Coaching grenzt sich insbesondere von folgenden Berufen ab:

  • Mentoring

  • Mediation

  • Psychotherapie

  • Seelsorge

  • Lebensberatung